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UNTERSTÜTZUNG VON DEUTSCHCLUBS SEIT 2011

Aktivitäten der  3 Deutschclubs (Lyza, Lypo +LyGbé) im Schuljahr 2016/2017 (Originalbericht des Koordinators Aklaa G.)

"Schon im Oktober 2016 haben sich die beiden Clubs (Lyza und Lypo) zum ersten Mal zusammen in Aného getroffen. Da wurden wichtige Entscheidungen getroffen; zB dass das Treffen der verschiedenen Vorstände in Aného am Schulanfang von nun an als erste gemeinsame Aktivität der Clubs im Rahmen der Partnerschaft sein sollte. Alle Mitglieder waren vollkommen einverstanden und zufrieden mit dieser Partnerschaft zwischen den beiden Clubs einerseits und vor allem mit dem Verein „Kommtogogehwweiter“ (KTGW) andererseits.

Im November nahmen die Clubs in Lomé am Konzert des deutschen Reggae-Sängers NOSLIW auf Tournee in Afrika teil. Im Dezember organisierten sie, jeder bei sich (separat), Weihnachts-

veranstaltungen. Im Januar 2017 trat der Deutschclub von Lycée Gbényédji-Kopé (meine neue Schule) der Partnerschaft mit dem edlen Verein KTGW bei.

Im April nahmen die Clubs an dem großen Kulturtag der Deutschclubs aus Golfe-und Maritime Regionen teil. Dabei haben die Kinder viel ausgetauscht und daher auch viel gelernt.

Im gleichen Monat hat Lypo die drei Clubs bei einem Nationalkulturtag der Deutschklubs im Goethe-Institut vertreten. Seine Leistungen dort waren hochgeschätzt und viel applaudiert.

Ende Mai veranstaltete Lypo als Jahresendeaktivität einen kleinen aber herrlichen und bunten Kulturtag, bei dem traditionelle und moderne Tänze, Gedichte, Slams, lustige Geschichten, Rätseln und Spiele präsentiert wurden."

 

 

Mittlerweile kooperieren weitere Schulen miteinander, so dass beim letzten Kulturtag im März 2018 bereits 7 Schulen vertreten waren. 

Ausflüge des Deutschclub (Lycée de Lomé-Port = Lypo)

(Beispiel: Bericht der Schüler an unseren Verein)

1) Hafenbesuch

Am 20. Juni 2014 ist uns eine herrliche Gelegenheit gegeben worden, eine der größten Sehenswürdigkeiten von Lome zu besichtigen: den Hafen von Lome. Dieser ist in den 70er Jahren von den Deutschen gebaut worden, und ist der größte Hafen mit tiefsten Wasserstand Westafrikas, dh sehr schwere Schiffe mit einer Länge von 400M können dort anliegen. Das hat zur Folge, dass viele Länder in West-und Zentralafrika unseren Hafen benutzen.

Obwohl unser Lehrer alles perfekt vorbereitet hatte, war der Zutritt sehr schwierig wegen besonders strenger Sicherheitsmaßnahmen. SchlieÇlich konnten wir nach viel Zeitverlust eintreten und vieles sehen: moderne Kais, Fischerei-und Containerhafen, Schiffe am Manöver, Hafenarbeiter beim Beladen und Löschen etc.. All das hat uns sehr begeistert. Leider konnten wir keine Tour auf dem Ozean machen, denn wir haben zu viel Zeit vor Zutritt verloren, und das uns von den HafenbehÅrden zur Verfügung gestellt wurde, sollte in diesem Moment unbedingt auf die Reede fahren.

2) Ausflug nach Togoville durch Anecho


Fast drei Wochen später konnten wir das letzte Projekt des Jahres durchführen. Am 7. Juli fuhren wir tatsächlich um 10 Uhr ab. Der nette Busfahrer fuhr nicht zu schnell, damit unser Lehrer und sein Kollege (auch ein Deutschlehrer aus der Zentralregion, ein grosser Jäger und Kenner der deutschen Spuren in Togo ,daher spielte er ,so zu sagen, die Rolle des Führers) vieles unterwegs erklären können.

Eine Stunde später kamen wir in Anecho an, und besichtigten zunächst die Kutschenritter- Grundschule. Dort erklärten uns der Schulleiter und unser Führer aus der deutschen Kolonialzeit. Danach fuhren wir weiter nach Säbbe (Zebevi), wo viele Spuren (Gebäude und Bäume etc..) zu sehen sind. Die Mangobäume,mehr als 100 Jahre alt, sind so gepflanzt, dass sie früher ein Bezugspunkt für Schiffe auf hoher See waren. Besonders interessant ist die Schulglocke, die der Baum mit der Zeit nach und nach fast total geschluckt hat.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Togoville, Geburtsort zugleich der togoischen Nation und der deutsch-togoischen Zusammenarbeit. Dort haben wir ein paar Denkmäler gesehen und sind in die katholische Kirche (gebaut im Jahre 1910) eingetreten. Zehn Minuten am Togo-See, woraus man einen herrlichen auf die Ortslandschaft werfen kann, war unsere letzte Aktivität in Togoville.

Unserer Meinung nach hat dieser Ausflug u.a zwei Hauptrollen gespielt:

-Der erlaubte vielen von uns, zum ersten Mal ausserhalb Lome zu fahren ,und die Beziehungen zwischen uns einander zu stärken.

-Der half uns allen auch, unsere Kenntnisse über mehrere Realitäten unseres Heimatland zu erweitern und vertiefen.

Liebe Partner, dieser Bericht wäre unvollendet, wenn wir uns bei Ihnen nicht bedanken werden, denn ohne Ihre Grosszügigkeit wären Hafenbesuch und Ausflug mit deren Vorteilen nicht möglich.

 

Deswegen möchten wir uns noch einmal auf Sie nächstes Jahr für die Durchführung weiterer Projekte verlassen. Vielen Dank im Voraus.

 

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