Unterstützung von Deutschclubs seit 2008

Begonnen hat alles am Lycée de Zébévi in Aného.

Mit kleinen Summen,  CDs mit deutschen Liedern und Büchern gaben wir dem dortigen Deutschclub eine Grundlage gemeinsame Treffen zu organisieren.

Mithilfe unserer Praktikantin Britta in 2010 wurde der Schüler_innen-Deutschclub zum immer lebendigeren Forum entwickelt. Weitere kleine Geld- und Sachspenden ermöglichten dem Club kulturelle Treffen und erste Ausflüge. Weitere Initiativen als Kulturtage und Treffen zwischen mehreren Deutschclubs verschiedener Schulen bauten wir auf, um aktiver miteinander zu werden. Das Interesse an allem, was mit Deutschlernen zu tun hat, wollten und wollen wir fördern.

Mittlerweile erreichen uns Anfragen von Kara im Norden bis Lomé im Süden. Den Deutschclubs ist oft schon mit kleinen Beiträgen geholfen, deren ehrenamtliche Arbeit zu Sport (s. Völkerball), Kultur und Sprache zu unterstützen.

Einige der Deutschlehrer_innen an den jeweiligen Schulen konnten wir für die ehrenamtliche Betreuung unserer Azubis gewinnen. So wächst das Netz an Engagement vor Ort weiter. Eine große Freude anzusehen und zu erleben.

Hier zwei Beispiele der Deutschclubaktionen aus der Vergangenheit:

Aktivitäten von  3 Deutschclubs (Lyza, Lypo +LyGbé) im Schuljahr 2016/2017 (Originalbericht des Koordinators Aklaa G.)

"Schon im Oktober 2016 haben sich die beiden Clubs (Lyza und Lypo) zum ersten Mal zusammen in Aného getroffen. Da wurden wichtige Entscheidungen getroffen; zB dass das Treffen der verschiedenen Vorstände in Aného am Schulanfang von nun an als erste gemeinsame Aktivität der Clubs im Rahmen der Partnerschaft sein sollte. Alle Mitglieder waren vollkommen einverstanden und zufrieden mit dieser Partnerschaft zwischen den beiden Clubs einerseits und vor allem mit dem Verein „Kommtogogehwweiter“ (KTGW) andererseits.

Im November nahmen die Clubs in Lomé am Konzert des deutschen Reggae-Sängers NOSLIW auf Tournee in Afrika teil. Im Dezember organisierten sie, jeder bei sich (separat), Weihnachts-

veranstaltungen. Im Januar 2017 trat der Deutschclub von Lycée Gbényédji-Kopé (meine neue Schule) der Partnerschaft mit dem edlen Verein KTGW bei.

Im April nahmen die Clubs an dem großen Kulturtag der Deutschclubs aus Golfe-und Maritime Regionen teil. Dabei haben die Kinder viel ausgetauscht und daher auch viel gelernt.

Im gleichen Monat hat Lypo die drei Clubs bei einem Nationalkulturtag der Deutschklubs im Goethe-Institut vertreten. Seine Leistungen dort waren hochgeschätzt und viel applaudiert.

Ende Mai veranstaltete Lypo als Jahresendeaktivität einen kleinen aber herrlichen und bunten Kulturtag, bei dem traditionelle und moderne Tänze, Gedichte, Slams, lustige Geschichten, Rätseln und Spiele präsentiert wurden."

Mittlerweile kooperieren weitere Schulen miteinander, so dass beim Kulturtag im März 2018 bereits 7 Schulen vertreten waren. 

Ausflüge des Deutschclubs (Lycée de Lomé-Port = Lypo)

(Beispiel: Bericht der Schüler_innen an unseren Verein)

1) Hafenbesuch

Am 20. Juni 2014 ist uns eine herrliche Gelegenheit gegeben worden, eine der größten Sehenswürdigkeiten von Lome zu besichtigen: den Hafen von Lome. Dieser ist in den 70er Jahren von den Deutschen gebaut worden, und ist der größte Hafen mit tiefsten Wasserstand Westafrikas, dh sehr schwere Schiffe mit einer Länge von 400M können dort anliegen. Das hat zur Folge, dass viele Länder in West-und Zentralafrika unseren Hafen benutzen.

Obwohl unser Lehrer alles perfekt vorbereitet hatte, war der Zutritt sehr schwierig wegen besonders strenger Sicherheitsmaßnahmen. SchlieÇlich konnten wir nach viel Zeitverlust eintreten und vieles sehen: moderne Kais, Fischerei-und Containerhafen, Schiffe am Manöver, Hafenarbeiter beim Beladen und Löschen etc.. All das hat uns sehr begeistert. Leider konnten wir keine Tour auf dem Ozean machen, denn wir haben zu viel Zeit vor Zutritt verloren, und das uns von den HafenbehÅrden zur Verfügung gestellt wurde, sollte in diesem Moment unbedingt auf die Reede fahren.

2) Ausflug nach Togoville durch Anecho


Fast drei Wochen später konnten wir das letzte Projekt des Jahres durchführen. Am 7. Juli fuhren wir tatsächlich um 10 Uhr ab. Der nette Busfahrer fuhr nicht zu schnell, damit unser Lehrer und sein Kollege (auch ein Deutschlehrer aus der Zentralregion, ein grosser Jäger und Kenner der deutschen Spuren in Togo ,daher spielte er ,so zu sagen, die Rolle des Führers) vieles unterwegs erklären können.

Eine Stunde später kamen wir in Anecho an, und besichtigten zunächst die Kutschenritter- Grundschule. Dort erklärten uns der Schulleiter und unser Führer aus der deutschen Kolonialzeit. Danach fuhren wir weiter nach Säbbe (Zebevi), wo viele Spuren (Gebäude und Bäume etc..) zu sehen sind. Die Mangobäume,mehr als 100 Jahre alt, sind so gepflanzt, dass sie früher ein Bezugspunkt für Schiffe auf hoher See waren. Besonders interessant ist die Schulglocke, die der Baum mit der Zeit nach und nach fast total geschluckt hat.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Togoville, Geburtsort zugleich der togoischen Nation und der deutsch-togoischen Zusammenarbeit. Dort haben wir ein paar Denkmäler gesehen und sind in die katholische Kirche (gebaut im Jahre 1910) eingetreten. Zehn Minuten am Togo-See, woraus man einen herrlichen auf die Ortslandschaft werfen kann, war unsere letzte Aktivität in Togoville.

Unserer Meinung nach hat dieser Ausflug u.a zwei Hauptrollen gespielt:

-Der erlaubte vielen von uns, zum ersten Mal ausserhalb Lome zu fahren ,und die Beziehungen zwischen uns einander zu stärken.

-Der half uns allen auch, unsere Kenntnisse über mehrere Realitäten unseres Heimatland zu erweitern und vertiefen.

Liebe Partner, dieser Bericht wäre unvollendet, wenn wir uns bei Ihnen nicht bedanken werden, denn ohne Ihre Grosszügigkeit wären Hafenbesuch und Ausflug mit deren Vorteilen nicht möglich.

 

Deswegen möchten wir uns noch einmal auf Sie nächstes Jahr für die Durchführung weiterer Projekte verlassen. Vielen Dank im Voraus.

Support oft german clubs cince 2008

It all started at the Lycée de Zébévi in Aného.

With small sums of money, CDs with German songs and books, we gave the German Club there a basis for organising joint meetings.

With the help of our intern Britta in 2010, the Schüler_innen-Deutschclub was developed into an increasingly lively forum. Further small donations of money and goods enabled the club to organize cultural meetings and first excursions. Further initiatives as cultural days and meetings between several German clubs from different schools were set up to become more active with each other. We wanted and still want to encourage interest in everything that has to do with learning German.

 

Meanwhile, we receive inquiries from Kara in the north to Lomé in the south. The German clubs are often helped by small contributions to support their voluntary work in sports (see dodgeball), culture and language.

 

We were able to win some of the German teachers at the respective schools for the honorary supervision of our trainees. Thus the network of local commitment continues to grow. It is a great joy to see and experience.

 

Here are two examples of German club activities from the past:

 

Activities of 3 German Clubs (Lyza, Lypo +LyGbé) in the school year 2016/2017 (original report of the coordinator Aklaa G.)

"Already in October 2016, the two clubs (Lyza and Lypo) met for the first time together in Aného. Important decisions were made there; e.g. that the meeting of the different boards in Aného at the beginning of school should be from now on the first joint activity of the clubs within the partnership. All members were completely in agreement and satisfied with this partnership between the two clubs on the one hand and especially with the association "Kommtogogehwweiter" (KTGW) on the other hand.

In November the clubs in Lomé took part in the concert of the German Reggae singer NOSLIW on tour in Africa. In December they organized, each at his own place (separately), Christmas-

events. In January 2017 the German Club of Lycée Gbényédji-Kopé (my new school) joined the partnership with the noble association KTGW.

In April, the clubs too

k part in the great cultural day of the German clubs from golf and maritime regions. On this occasion the children exchanged a lot and therefore learned a lot.

In the same month Lypo represented the three clubs at a national culture day of the German Clubs at the Goethe Institute. His achievements there were highly appreciated and much applause.

At the end of May, Lypo organised a small but wonderful and colourful cultural day as a year-end activity, where traditional and modern dances, poems, slams, funny stories, riddles and games were presented".

 

In the meantime, more schools are cooperating with each other, so that 7 schools were already represented at the Culture Day in March 2018. 

 

Excursions of the German Club (Lycée de Lomé-Port = Lypo)

(Example: Report of the pupils to our association)

 

1) visit of the port

 

On 20 June 2014, we were given a wonderful opportunity to visit one of Lome's greatest attractions: the port of Lome. It was built in the 70s by the Germans and is the largest port with the lowest water level in West Africa, i.e. very heavy ships with a length of 400m can dock there. As a result, many countries in West and Central Africa use our port.

 

Although our teacher had prepared everything perfectly, access was very difficult due to particularly strict security measures. Finally, after a lot of time was lost, we were able to enter and see many things: modern quays, fishing and container port, ships on manoeuvres, dock workers loading and unloading, etc. All this has inspired us very much. Unfortunately, we could not take a tour on the ocean, because we lost too much time before entering, and what was given to us by the port authorities should definitely go out on the road at that moment.

 

2) Trip to Togoville through Aného


Almost three weeks later we were able to carry out the last project of the year. On July 7th we actually left at 10 am. The nice bus driver did not drive too fast, so that our teacher and his colleague (also a German teacher from the central region, a great hunter and expert of the German tracks in Togo ,so he played ,so to speak, the role of the guide) could explain a lot on the way.

One hour later we arrived in Anecho, and visited first the carriage knight primary school. There the headmaster and our guide from the German colonial period explained us. Afterwards we drove on to Säbbe (Zebevi), where many traces (buildings and trees etc..) can be seen. The mango trees, more than 100 years old, are planted in such a way that they used to be a reference point for ships on the high seas. Of particular interest is the school bell, which the tree has gradually swallowed almost completely over time.

 

After lunch we drove to Togoville, birthplace of the Togolese nation and of German-Togolese cooperation. There we saw some monuments and entered the Catholic Church (built in 1910). Ten minutes at the Togo Lake, from where you can throw a beautiful one on the local landscape, was our last activity in Togoville.

In our opinion, this excursion played two main roles, among others:

 

-which allowed many of us to travel outside Lome for the first time ,and strengthened the relationship between us.

 

-It also helped us all to broaden and deepen our knowledge of several realities of our home country.

 

Dear partners, this report would be unfinished if we would not thank you, because without your generosity a visit to the port and an excursion with its advantages would not be possible.

 

Therefore we would like to rely on you again next year for the implementation of further projects. Many thanks in advance.